"Potsdam ist UNESCO-Welterbe-Stadt, die Stadt der Schlösser und Gärten"

Die Landeshauptstadt liegt an den idyllischen Havelseen, ist eine prachtvolle, historische Kulturstadt, Zentrum des Films, der Bildung und Wissenschaft und ist geprägt von mehr als 1000 Jahren Geschichte.

Der Potsdamer Norden mit seinen Orts- und Gemeindeteilen im Wahlkreis:

Bornim

  • hat die 1902 eingeweihte und neu restaurierte Dorfkirche im Herzen des Stadtteils
  • und den überregional bekannten Karl-Foerster-Garten,
  • der engagierte Bürgerverein Bornim 90 e.V. und die freiwillige Feuerwehr beleben die Gemeinschaft.

Bornstedt

  • ist um 1200 entstanden,
  • Friedrich II. legte ab 1744 auf Bornstedter Gebiet einen Weinberg an und ließ ein Schloss bauen, welches unter dem Namen Sanssouci bekannt wurde,
  • Friedrich Wilhelm IV. förderte seit seinem Regierungsantritt 1840 die Landesverschönerung und Gartenkunst,
  • die bekannte Dorfkirche Bornstedt hat einen freistehenden 34 Meter hohen Campanile nach einem Entwurf von Ludwig Persius,
  • aus dem Gelände der Bundesgartenschau 2001 (BUGA) ist der heutige Volkspark Potsdam entstanden,
  • der Ortsteil ist heute ein lebens- und liebenswerter Stadtteil für Familien und
  • der Campus Fachhochschule gibt dem Stadtteil etwas Studentisches.

Eiche

  • wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt,
  • später erfolgte der Ausbau des Ortes als Militärstandort, Kasernen wurden gebaut,
  • Friedrich II. lässt 1771 eine Kirche in Eiche bauen, Architekt ist Georg Christian Unger,
  • die Kirche ist ein Rundbau nach dem Vorbild des Pantheons in Rom als Ausdruck der Toleranzvorstellungen des Königs.

Fahrland

  • wurde erstmals urkundlich erwähnt auf einer Schenkungs-Urkunde des Markgrafen Otto II. von Brandenburg vom 28. Mai 1197,
  • im 18. Jahrhundert wurden in Fahrland Leineweber angesiedelt,
  • typische Weberhäuser stehen heute noch in der Weberstraße.
  • ist heute ein Ort mit Traditionen wie Feuerwehrball, Osterfeuer, Erntedankfest, Martinsfest, der Musik- und Literaturgesellschaft oder dem Bürgerverein und die evangelische Kirchengemeinde.

Golm

  • geht auf das slawische Wort "Chlum“ zurück,
  • erste schriftliche Erwähnung Golms erfolgte im Jahr 1289,
  • die Ansiedlung Schweizer Landwirte erfolgte im Jahr 1685,
  • heute ist Golm der größte Wissenschaftsstandort Brandenburgs,
  • neben der Universität Potsdam haben sich vor Ort auch drei Max-Planck-Institute sowie zwei Institute der Fraunhofer Gesellschaft angesiedelt und betreiben hier internationale Spitzenforschung.

Groß Glienicke

  • wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt,
  • bis ins 20. Jahrhundert war das Rittergut die beherrschende Macht des Dorfes,
  • das berühmteste Geschlecht, die Familie von Ribbeck, residierte hier über 200 Jahre lang, von 1572 bis 1788,
  • erholsamer Mittelpunkt des Ortsteils ist die Badewiese mit Waldspielplatz und Strand am Groß Glienicker See.

Grube

  • wurde erstmals urkundlich erwähnt am 3. November 1264,
  • 1323 wird es an das Domkapitel Brandenburg verkauft,
  • 1745/46 wird die Dorfkirche in Grube als rechteckiger Saalbau aus Backstein errichtet,
  • heute lädt die Natur zum Entdecken und Entspannen ein,
  • Vogelkundler können zahlreiche Arten von Wasservögeln beobachten, Angler in versteckten Seen Ruhe finden,
  • Nattwerder,
  • ein echter Geheimtipp für jeden, der das besondere Potsdamer Landleben sucht,
  • im Sommer finden in der Kirche die Sommerkonzerte statt.

Marquardt

  • hat den Ortsnamen seit 1704,
  • ist der Ursprung eines altwendischen Fischerkiezes am Ufer des Schlänitzsees,
  • Theodor Fontane widmete Marquardt und den "Geheimen Gesellschaften" in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ausführliche Kapitel,
  • der Schlosspark von Marquardt steht heute unter Denkmalschutz und wurde nach einer eigenhändigen Planskizze von Peter Joseph Lenné im Jahre 1823 gestaltet,
  • vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bieten der Kultur- und Heimatverein, der Anglerverein oder die Freiwillige Feuerwehrt Marquardt,
  • weiteres kulturelles "Idyll" ist die Kulturscheune des Kultur- und Heimatvereins Wublitztal e.V..

Nedlitz

  • die Anfänge von Nedlitz reichen zurück bis in die Bronzezeit,
  • 1682 wurde eine hölzerne Brücke errichtet, daneben ein Zollhaus,
  • Ende des 18. Jahrhunderts waren Obstanbau und Seidenraupenzucht die vorherrschenden Wirtschaftszweige,
  • 1845 erfolgte der Neubau der Nedlitzer Brücke durch den berühmten Architekten Ludwig Persius.

Neu Fahrland

  • ist der „Fünf-Seen-Ortsteil“, ein Ort der Entspannung und Erholung,
  • architektonisch wie historisch interessant sind die beiden Brücken,
  • besonders ein Persius-Bau an der Nordbrücke.

Sacrow

  • wurde erstmals schriftlich im Jahr 1375 erwähnt,
  • war einst ein Lehns- und Gutshof,
  • Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei zählten zu den Einnahmequellen,
  • später erfolgte auch die Zucht von Seidenraupen,
  • die Heilandskirche und das Schloss wurden nach der Wende in den 1990er Jahren restauriert.

Satzkorn

  • gehört zu den am frühesten besiedelten Gegenden Brandenburgs,
  • erste Erwähnungen aus dem Jahre 1332 erfolgen in einer Urkunde des Klosters Spandau und 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV,
  • Rittergeschlechter beherrschten den Ort über viele Jahrhunderte,
  • nach 1945 entstanden ein Volkseigenes Gut und mehrere Bauernhöfe,
  • es folgte eine Spezialisierung auf den Obstanbau,
  • heute existiert die Obstgut Marquardt GbR mit Sitz in Satzkorn,
  • Aushängeschild ist die Obstscheune Satzkorn.

Uetz-Paaren

  • ist die Gemeinde mit zwei Orten als Ort der Fischer und Könige,
  • die Ersterwähnung der beiden märkischen Ur-Dörfer geht auf die Jahre 1313 (Uetz) und 1354 (Paaren) zurück,
  • nach dem Kauf des Gutsbesitzes durch König Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1836 war Uetz bis 1945 königliches Schatullgut
  • die Freiwillige Feuerwehr und deren Förderverein beleben die Gemeinde.

(Quelle:potsdam.de)