"Werder (Havel) - Eine historisch reizvolle Landschaft"

Der Name Werder bedeutet "Vom Wasser umflossenes Land" - die Havelinsel ist der älteste Teil der Stadt und liegt in mitten der Havel:

  • ist Blütenstadt und staatlich anerkannter Erholungsort,
  • eiszeitlich geformte und bis zu 75 m über NN ansteigende Hügel lassen einen Blick auf die Inselstadt und das Umland zu,
  • hat umfangreiche Wald- und Wasserflächen
  • und weithin bekannte Obstplantagen und Gärten.

Die Ortsteile von Werder (Havel)...

Bliesendorf (mit Gemeindeteil Resau)

  • bis 1580 Blisendorp oder Blysendorp genannt
  • und ist mit seiner um 1727 erbauten Kirche am Rande des Angers
  • und „den 3 dicken Männern von Bliesendorf“ bekannt.

Glindow (mit Gemeindeteil Elisabethhöhe)

  • ist bekannt mit seinem Märkischen Ziegeleimuseum
  • seinem Heimatmuseum - dem Koch`schen Haus
  • oder dem Kunsthof Glindow.

Kemnitz (mit Gemeindeteil Kolonie Zern)

  • stammt aus dem Slawischen ab und bedeutet "Steinfeld" oder "Steinacker",
  • gelangt 1735 als Rittergut in den Besitz der Familie von Brietzke.

Petzow

  • ist der südlichste Ort,
  • den Lenné mit seinem "Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam" des Jahres 1833 erfasste,
  • mit seiner 1842 errichteten Dorfkirche.

Phöben

  • wurde nachweislich vor 4000 Jahren durch die „Heveller“ besiedelt, daher stammt heute der Name „Havel“,
  • erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1313
  • und ist heute überregional bekannt durch seinen naturnahen Golfplatz mit einer 27-Loch-Anlage und der Polo- und Reitanlage.

Plötzin (mit Gemeindeteil Neuplötzin/ Plessow)

  • wurde 1179 erstmals urkundlich erwähnt und 1187 noch als „Reinholdesdorp“ bekannt,
  • große Obstplantagen erstrahlen zu Zeiten der Baumblüte malerisch im Licht.
  • und Plessow, mit seiner neugotischen Kirche aus dem Jahre 1866, birgt heute noch Erinnerungen an die Gutsbesitzerfamilie von Rochow.

Töplitz (mit Gemeindeteil Göttin, Leest und Neu-Töplitz)

  • Landschaftsgarten, weidende Pferde und Rinder auf ausgedehnten Wiesen,
  • bestellte Felder und „endlose“ Obstplantagen,
  • tausende von Wasservögeln nutzen den angrenzenden Göttiner See und die ufernahen Felder als Überwinterungs- und Rastplatz während ihrer Reise in die wärmeren Regionen.

Derwitz

  • wurde 1348 erstmalig urkundlich erwähnt,
  • 1891 erreicht Otto Lilienthal bei seinen Fluggleitversuchen vom 64 m hohen Spitzberg aus die Rekordweite von 30 m, heute kann hier das Lilienthaldenkmal besichtigt werden.

(Quelle:werder-havel.de)